Skulpturen

Plastische Arbeiten in unterschiedlichsten Materialien — von Bronze, Stein und Keramik bis zu Holz und Kunststoff. Die räumliche Form gibt der Schildkröte eine besondere Präsenz.

305 Sammelobjekte
Sammelobjekt #06152
Skulpturen#06152

Porzellan-Figur eines anmutigen Mädchens aus den "Schwarzenburger Werkstätten" (inseitig eingeprägt), von 1948, sign. D v P , zeitbedingt in kleiner Auflage und damit eine Rarität, Breite 42 cm, Höhe 43 cm (einschließlich dem 8-eckigen Sockel). Die Bildhauerin studierte an den Kunstakademien in Breslau und Dresden. Nach der Flucht von Gut Strehlitz (Schlesien) lebte sie in Weißwasser (dort erhielt sie nachträglich ein Ehrengrab). Neben vielen Kleinplastiken schuf sie auch Brunnen und lebensgroße Skulpturen für den öffentlichen Raum. Zur Sammlung gehört ein kleiner Katalog, der posthum erschien und neuerdings ein eindrucksvoller Katalog "Zwischen Tradition und Moderne" des Brandenburgischen Landesmuseums für Moderne Kunst (Cottbus), 116 Seiten, in deutscher und polnischer Sprache. 2025 bat eine Berliner Galerie (die das Objekt im Virtuellen Museum gefunden hatte), ob ich das repräsentative Stück für eine Ausstellung ausleihe.

Dorothea von Philipsborn (1894 -1971))

Sachsen, Deutschland

Sammelobjekt #06913
Skulpturen#06913

Die handbemalten Objekte aus Indien sind mit farbigen Glasstückchen verziert, Größe zwischen 6,5 und 19 cm.

Madhya Pradesh, Indien

Sammelobjekt #07899
Skulpturen#07899

Steinzeug, eigene Feldspatglasur, bei 1.250 ° C gebrannt, Format 40 x 31 x 18 cm, sign., als Fußbank oder Hocker (Kinder sitzen gern darauf) gedacht. Die Dachauerin mit Ausbildung für Bau- und Gebrauchskeramik und internationalem Künstleraustausch (Japan, Brasilien, New York) arbeitet seit 1981 in eigener Werkstatt, auch an Aufträgen für "Kunst am Bau". Ihre Arbeiten sind regelmäßig bei der "Langen Nacht der offenen Türen" (Dachau) ausgestellt. Neu ist ein guter Flyer zu  beachtlichen 45 Jahren ihrer Keramik Werkstatt.

Claudia Flach

Bayern, Deutschland

"Seemusikanten" (#09082)
Skulpturen#09082

"Seemusikanten"

Die Skulptur habe ich auf der Internationalen Handwerksmesse (München) entdeckt und war von seinen ausgestellten Arbeiten sofort begeistert. Material Eisen, gegossen, geschweißt und farbig einfühlsam gefasst, Format: 55 cm hoch, 34 cm breit (Sockel 15 x 13 cm). Den Titel hat der Künstler vergeben und in den Sockel eingraviert, Entstehungsjahr 2024. Die Idee, drei positiv besetzte Meerestiere zu verbinden, ist überzeugend. Der Künstler hat durch seinen Stil einen hohen Wiedererkennungswert und arbeitet seit 1994 ausschließlich freiberuflich als Bildhauer und Karikaturist (für namhafte Zeitungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz). Sein Atelier, mit Skulpturengarten und Galerie, befindet sich in Frickenhausen (bei Memmingen), zudem gibt es ein Atelier auf Gran Canaria. Erste Ausstellungen ab 1982, u.a. in München (Haus der Kunst, Ägyptisches Museum, Künstlerhaus am Lenbachplatz), dann auch international (z.B. Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Luxemburg, Ungarn, USA und Panama). Auch im Öffentlichen Raum ist er mit seinen Arbeiten gut vertreten, wurde mit diversen Kunstpreisen (Sonderpreis der Konrad Adenauer Stiftung) ausgezeichnet und ist Autor mehrerer Bücher. Er hat mir Fotos von weiteren Schildkröten-Skulpturen übermittelt, sogar auf seinem Flipperautomat ist eine große Meeresschildkröte zu sehen.

Horst W. Wendland

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #08662
Skulpturen#08662

Solide Bildhauerarbeit, der Naturstein mit kristallinen Einschlüssen heißt Septaria (versteinertes Holz, ca. 150 Millionen Jahre alt), aus Madagaskar, poliert, Größe 16 cm. Die Zusammensetzung besteht aus gelbem Calcit, braunem Aragonit und grauem Kalkstein.Die faszinierende Maserung eignet sich ausgezeichnet für einen Schildkrötenpanzer. Das Objekt wurde auf der Mineralienmesse München entdeckt, der Händler I. Vely kommt aus Charleville-Mézières, Hauptort des französischen Departements Ardennes.

Bayern, Deutschland

Rarität (#05592)
Skulpturen#05592

Rarität

Antike Tierskulptur (mit einer Art Drachenkopf) aus der expansiven Han-Dynastie, die das Kaiserreich China von 206 v. Chr. - 220 n. Chr. regierte, Terrakotta, mit Farbspuren, Größe 19 cm, eine absolute Rarität, erworben über ein namhaftes Auktionshaus. Die Han-Dynastie verzeichnete eine kulturelle und wirtschaftliche Blüte, die erstauliche Parallelen zur aktuellen Periode aufweist. Die Schildkröte steht in der Mythologie Chinas für Langlebigkeit, Weisheit und Geduld.

Hebei, China

The Ocean of Milk (#07591)
Skulpturen#07591

The Ocean of Milk

Ausgezeichnete Auftragsarbeit (Unikat), Titel "The Ocean of Milk", Porzellan, Größe 19,2 x 15 x 5 cm, anstelle der Signatur gibt es ein gut gestaltetes Zertifikat. Der Titel ist eine Anspielung auf Indiens Mythologie (Vishnu/Kurma/Weltenberg Meru, hinduistischer Schöpfungsmythos vom "Quirlen des Milchozeans"). Die Künstlerin ist in Polen geboren, studierte an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (dort lebt sie auch) und ist in vielen Ausstellungen sowie einer Reihe namhafter Institutionen und Privatsammlungen in Europa vertreten. Ihr Atelier gleicht einer Kunstkammer. Der vielseitige Mäzen, Kunstsammler, Trendscout und Kurator Rik Reinking (s. auch woodsartinstitute.com) schreibt im Vorwort zu ihrem schönen Katalog "Equilibirium" unter der Überschrift "Die Magie der Dinge" (stark verkürzt) : " Wunderkammern entstanden während der Spätrenaissance und des Barocks und waren ein wichtiger Schritt in der Entwicklung hin zum modernen Museum ... Die Werke erwecken diese Tradition zu neuem Leben ... " . Daneben finden sich bei dem Journalisten Dr. Jan Zier bemerkenswerte Artikel zu Ihren Arbeiten. So spürte ich schnell, dass sie meine Intention gekonnt umsetzen würde.

Magda Krawcewicz

Deutschland

"Scheibenwelt - Schildkröte" (#09018)
Skulpturen#09018

"Scheibenwelt - Schildkröte"

Auftragsarbeit, geschaffen aus Packpapier, Karton, Geschenkpapier (und Heißkleber), sign., Format 38 x 29,5 x 20 cm. Der Titel bezieht sich auf die altindische Überlieferung zur Entstehung der Welt: auf dem Panzer einer Schildkröte stehen vier Elefanten und tragen die Erde in Form einer flachen Scheibe, hier dargestellt als Collage aus handbemalten Papierstücken (aus einem alten Atlas, Teile davon wurden wiederum abgeschabt). Im Boden ihre interpretierende Inschrift: "Die Weltenelefanten sind müde ... Oder: Warum die Weltlage in Schieflage geraten ist". Die freiberufliche Künstlerin hat mit ihren Arbeiten meine Aufmerksamkeit bei einer Ausstellung in München (2025) sofort geweckt. "Sie hat schon immer gemalt, gezeichnet und modelliert" und u.a. ein Bauingenieurstudium (Dipl.Ing.), ein Studium der Europäischen Ethnologie, Interkulturellen Kommunikation, Arbeits- und Organisationspsychologie (M.A.), eine Ausbildung zur Kunsttherapeutin sowie eine 2-jährige Bildhauerausbildung absolviert. Außerdem ist sie Gründungsmitglied der Bildhauer-Gruppe "Kunstverhau". Unter Instagram: "himmelbuntundkunterblau" ist auch meine Arbeit zu finden. Ergänzende Informationen zum Motiv: Die Geschichte der Weltentwicklung wird nach der indischen Mythologie (ca. 5. Jhd. vor Chr.) dargestellt durch Gott Vishnu, in Gestalt (Inkarnation) einer großen Schildkröte. Auf seinem Schild stehen 4 Elefanten, die die Erde tragen. In einer alten Zeichnung ist das Motiv zusätzlich von einer riesigen Schlange umgeben. Hochinteressant sind die von Alexander Lauterwasser zusammengetragenen Texte in seinem Werk "Das Geheimnis der Schildkröte" (Seite 92 - 99). Über Jahrhunderte gibt es ähnliche und wechselnde Überlieferungen. Auch die alten Chinesen kennen eine Weltenschildkröte, genannt Ao, die auf ihrem Rücken das Festland trägt. Populär ist heutzutage der englische Schriftsteller Terry Pratchett durch 41 Scheibenwelt-Romane, mit dem Ausgangspunkt einer Schildkröte namens "Great A´Tuin" und spannenden  I l l u s t r a t i  o n e n ("Suche : Kidby und Higgins").

Rica Zimmermann

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #08645
Skulpturen#08645

Selbstgetöpferter Unterbau (Größe 19 cm), als Schildkrötenpanzer wurde hier eine Meeresschnecke aus Neuseeland verwendet, Abalone oder Seeohr genannt (Größe 19 cm), mit einer besonders schönen Oberflächenstruktur, die Innenseite ist mit silberfarbenem Perlmutt überzogen.

Klaus Lurati

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #08647
Skulpturen#08647

Hier erstaunt das Design ("Casablanca"), Kunstharz, metallisch wirkend, Bezeichnung "Steam", Firma Gilde, Bocholt (Nordrhein-Westfalen), Größe 21 x 16 x 6 cm.

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #08593
Skulpturen#08593

Auftragsarbeit, Skulptur aus Buchenholz, das Segel aus starkem Störleder (Fischhaut), Länge 55 cm, Breite 50 cm, Höhe 48 cm. Der Nanaj-Künstler lebt seit 2007 in Viechtach. Seine kleine Ethnie (ca. 12.000 Menschen) ist am Unterlauf des Amur (im fernen Osten Russlands) beheimatet. Eine wichtige Rolle im Weltbild spielen dort bis heute der Schamanismus sowie Vorstellungen von Naturgeistern, mit denen man sich gut zu stellen hat. Er arbeitete zunächst als Steuermann bei der Fischereiflotte bevor er ein Kunststudium an der Universität in Chabarovsk aufnahm. Thema seiner Abschlußarbeit: "Kultfiguren der Schamanen am Amur". Dies wurde überhaupt erst durch die Perestroika-Jahre möglich, anschließend versuchten russische Behörden seine Arbeiten zu behindern, was sich in den Putin-Jahren noch verschärfte. Deshalb kam er schließlich über Österreich nach Deutschland. Hier stellt er aber z.B. auch Kleidungsstücke und Designobjekte aus Fischleder her. Zu den wichtigsten Ausstellungen zählen Tokio, das Linden-Museum Stuttgart (2009), das Russische Ethnografische Museum in St. Petersburg (2020) und Schloss Moyland (2021), Titel: "Joseph Beuys und die Schamanen". Dazu gibt es einen wunderbaren Katalog, herausgegeben von der Stiftung Museum Schloss Moyland, 343 Seiten, wobei die schamanischen Elemente in Beuys Werk im Vordergrund stehen. Darin vertreten sind aber u.a. auch bedeutende Werke von Anatol Donkan (in diesem Teil für mich sign.), und zwar eine ganze Reihe von "Reisenden Geistern", eine vogelartige Installation "Kori" (ca. 7 Meter groß) und ein hoch künstlerisch gestalteter "Schamanenkaftan" mit einem ungewöhnlichem Gürtel (aus Fischleder, reich verziert, mit 9 anhängenden Beutelchen, an denen wiederum 9 Metallglöckchen hängen). Außerdem sind schamanische Skulpturen aus seiner Sammlung abgebildet (Familiengeister, Jagdhelfer und Bären, um 1900). Zudem liegt mir ein weiterer Bildband vor, Titel "Sprechende Objekte Ethnographica und ihre Erzählungen", Herausgeber Erich Kasten, Verlag der Kulturstiftung Sibirien, 2025, 223 Seiten. Der Katalog ist auch Ergebnis eines Forschungsprojekts zu 11 Ethnien. Dabei stammt der gesamte Beitrag (Text und Fotos) zu den Nanaj von A. Donkan.

Anatol Donkan

Bayern, Deutschland

Love Turtle (#07286)
Skulpturen#07286

Love Turtle

Auftragsarbeit, Titel: "Love Turtle", Pop Art, Gips, handbemalt, sign., Größe ca. 22 cm, siehe auch weitere Arbeiten der Künstlerin.

Renate Thierjung

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #08300
Skulpturen#08300

Ein bildschön gewordener Arbeitsauftrag. Mit der zur Verfügung gestellten Turbanschnecke (Südafrika) schuf die Keramikmeisterin ein frei modelliertes Kunstwerk, barock anmutend, die Signatur ist eingeprägt, Westerwälder Ton, weiße Zinnglasur, Höhe 16 cm. Die Schildkröte steht auf einem hohen Sockel mit vier Schnecken, der auf ihren Vorschlag zusätzlich mit Blattsilber diskret verziert wurde. Ihre Arbeiten sind inzwischen weltweit in öffentlichen und privaten Sammlungen zu finden (z.B. eine äußerst phantasievolle Skulpturengruppe, Länge 3 Meter, Höhe 1,50 Meter, für die "Brasserie Cuvilliés" im Edelhotel Rosewood, München).

Angelika Maria Stiegler

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #05508
Skulpturen#05508

Auftragsarbeit (Kettensäge), Eberesche, 2020, sign., Größe ca. 60 cm. Auf die Künstlerin wurde ich durch ihre lebensgroßen Skulpturen aufmerksam, insbesondere ihre kraftvollen, dynamischen und meisterlichen Kettensäge-Arbeiten, die gleichzeitig durch Leichtigkeit und Bewegung überraschen (z.B. bei einem Panther, Assoziation : panta rhei - alles fließt!). Diese entstehen "Schnitt für Schnitt, wie bei Strichen einer Zeichnung", aber auch durch vorheriges modellieren. Dabei arbeitet sie schnell und "rotzig". Aus meiner Sicht gilt "Yes she can". Die Schildkröte strahlt erstaunliche Dynamik und Kraft aus, sie gilt in vielen Kulturen als "Krafttier". Zusätzlich kann man ihr beachtliches zeichnerisches Talent im Katalog "Feldenkrais und meine Kunst" entdecken. Inzwischen gibt es eine weitere Schildkröte ( Betonguß ) sowie mehrere Skizzen (z.B. Suche: Dandy).

Elsa Sophia Nietmann

Bayern, Deutschland

Schildkröten-Wanderung (#08088)
Skulpturen#08088

Schildkröten-Wanderung

Seit den 1990er Jahren verfolge ich das Werk des Ausnahmebildhauers - auch dank des engen Kontakts zu Hermann Bigelmayr - mit großer Aufmerksamkeit und verfüge inzwischen über 8 Kataloge. Eine Auftragsarbeit nimmt er nur selten an. Deshalb hatte er sich ausbedungen, länger darüber nachzudenken. So freute mich dann natürlich sein Anruf, mit der knappen Information, er habe eine Idee und der Titel lautet "Schildkröten-Wanderung". Nach Fertigstellung im Dez. 2024 verabredeten wir uns auf seinem stattlichen Hof in Unterwössen. Es wurde ein langer, sehr angenehmer Besuch und ich war von seiner genialen Lösung sofort begeistert. Es ist ein fein differenziertes Werk, expressiv mit Kettensäge gearbeitet, aus Ulmenholz, Höhe 113 cm, Tiefe 34 x 30 cm. Oft betrachte ich die anmutige Frau, immer mit Wohlgefallen. Sie scheint ganz bei sich zu sein, wandert entspannt und trotzdem beherzt, mit der für ihn charakteristischen Aussparung ("Links wo das Herz ist"). Nach meinem Empfinden trägt sie die Schildkröte liebevoll wie ein Kind auf dem Rücken und diese hält sich vertrauensvoll fest. Kurz zusammengefasst: es ist eine außerordentliche Bereicherung meiner Sammlung. Der Künstler ist seit 1983 freischaffender Bildhauer, mit einer geradezu unglaublichen Produktivität. Große Beachtung erreicht er durch ungezählte internationale und nationale Einzelausstellungen. Hier nur drei Beispiele: Luoyang (China, mit Professur an der dortigen Kunstakademie), dann die großräumige Installation "Das Narrenschiff" in Traunstein (dazu das Zitat von Dr. Birgit Löffler: "Andreas Kuhnlein ist ein Visionär" im Katalog 2020) sowie die spektakuläre Gegenüberstellung von 16 eigens dafür geschaffenen Werken zu den antiken Skulpturen in der Glyptothek, München (Katalog 2016). Das Bayer. Fernsehen hat ihm 2018 die Sendung "Lebenslinien" (s. Mediathek) gewidmet und neben diversen Auszeichnungen erhielt er 2022 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. In seinem neuesten Katalog "Was ist der Mensch?" (Skulpturen 1985 - 2025, 93 Seiten) ist die "Schildkrötenwanderung" bereits abgebildet. Aktuelle Ausstellungen 2025: "Macht und Vergänglichkeit", anläßlich des 1.000 - jährigen Jubiläums der Stadt Burghausen, zugänglich in drei Höfen der weltlängsten Burg. Er ist außerdem Kurator der Landesgartenschau in der österreichischen Barockstadt Schärding. Für die bemerkenswerte Ausstellung hat er eigens zwei großen Skulpturen geschaffen.

Andreas Kuhnlein

Bayern, Deutschland

Turtle Brain (#07595)
Skulpturen#07595

Turtle Brain

Zu dieser Auftragsarbeit wurde ich durch Jan Fabre ("Turtle Brain") inspiriert, als Unikat kongenial umgesetzt von der Bildhauerin und Keramikmeisterin (Haidhauser Herbergenhof, München), Steinzeug, frei modelliert, weitgehend weiß glasiert, zwei mal gebrannt (1.220 ° ),  die Panzerstruktur entspricht dem menschlichen Gehirn, sign., 31 cm lang und 18 cm breit. Die kleine Meeresschildkröte (6,5 cm) mit passgenau eingesetztem Kunststoff-Panzer (= Hirn) war als zusätzlicher Auftrag gedacht und wurde zum Geschenk. Wir sind schon seit Jahren in gutem Kontakt. Ihre Arbeiten sind in großen, auch internationalen Sammlungen vertreten. Zum Thema "Form der Schildkröte" fand ich ein Zitat bei Michael Ende (Jubiläumsausgabe zu 50 Jahren "MOMO"): " .... man hat es eigentlich mit einer wandernden Hirnschale aus Horn zu tun .... ". Die Künstlerin zeichnet sich in ihrem Werk durch enormes Wissen sowie einen ausgeprägten Sinn für literarische und historische Bezüge aus (weitere Objekte "Suche : Stiegler).

Angelika Maria Stiegler

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #06405
Skulpturen#06405

Eigene Töpferarbeiten (Unterbau), glasiert, sign., als Panzer dienen Walnußschale, Rapunzelkoralle (Versteinerung aus dem Mitteldevon, Spanisch-Sahara) und eine kleine in Stein gravierte Maske aus Afrika, ggf. vergrößerbar.

Klaus Lurati

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #04992
Skulpturen#04992

Brettmaske, aus schwarzem Holz geschnitzt und im Stil der Aborigines (Australien) mit Punkten bemalt, und zwar mit einer Meeresschildkröte und einer Maske, ca. 50 cm lang.

Westaustralien, Australien

Sammelobjekt #07483
Skulpturen#07483

Eigene Töpferarbeit (Basis), mosaikartig belegt, unter Verwendung kleiner Badezimmer-Fließen (Durchmesser 2,2 cm) und Glassteinchen, Größe 26,5 cm.

Klaus Lurati

Bayern, Deutschland

Steinskizze IV (#08557)
Skulpturen#08557

Steinskizze IV

Auftragsarbeit (2025), Marmorbild, Titel "Steinskizze IV", sign., Maße 38 x 25 x 2 cm, mit 5 kleinen Kringeln aus rotem Draht (eine Art "Markenzeichen"). Details werden durch Vergrößerung besser sichtbar. Die Künstlerin lebt in Regensburg und kommt aus der Bildhauer- und Puppenspieler-Familie Drescher. Zur Sammlung gehört zusätzlich das Magazin "Stein" (3/2023), mit dem Abruck eines ausführlichen Interviews und 7 Abbildungen ihrer Werke.

Heike Drescher

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #05594
Skulpturen#05594

Kleine Skulptur aus starkem Eisendraht. Bemerkenswert ist die elegante Linienführung, Panzer und Gliedmaßen sind jeweils aus einem Stück geformt, Größe 7 cm, ein Geschenk aus Warmensteinach (von Florian und Familie).

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #08214
Skulpturen#08214

Kleine Arbeiten, teils handgemacht, aus diversen Ländern und unterschiedlichen Materialien, darunter auch ein Gebrauchsgegenstand. Eher selten ist der "Drilling".

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #05483
Skulpturen#05483

Auftragsarbeit, Unikat, aus grobschamottierter Steinzeugmasse frei modelliert und bei ca. 1.200 ° C gebrannt, sign., Größe 31 cm. Der Künstler ist mir in der Galerie Handwerk (München), auf dem "Diessener Töpfermarkt" am Ammersee und bei den "Internationalen Keramiktagen" in Oldenburg (an beiden Orten mit Preisen ausgezeichnet ) durch seine exzellenten Tierfiguren sehr positiv aufgefallen. Nach einer Lehre als Keramiker folgten Gesellenjahre in Deutschland und Großbritannien sowie Studien an der Werkakademie der Handwerkskammer Kassel und der renommierten Fachschule für Keramikgestaltung in Höhr-Grenzhausen, dort seit 1994 mit eigenem Atelier. Seine Arbeiten sind in privaten Sammlungen und öffentlichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten, s. aktueller Katalog "Figürlich Internationale Keramik", Galerie Handwerk (2026).

Andreas Hinder

Rheinland-Pfalz, Deutschland

Sammelobjekt #06074
Skulpturen#06074

Auftragsarbeit, Nixe (Ausschnitt), Unikat, handgetöpfert und bemalt, sign., Größe 39 cm. Nach einer Töpferlehre in Waldenburg studierte die Künstlerin Keramik (Prof. Wetzel und Prof. Möhwald) und anschließend Bildhauerei (Prof. Lichtenfeld) an der renommierten Kunsthochschule Halle, Burg Giebichenstein (wie auch Sonngard Marcks, Annette Vogel, Ioan Cozacu und Luzia Werner, alle im Virtuellen Museum zu finden). Seither arbeitet sie freischaffend. Ihre Werkstatt befindet sich in Dresden. Ausstellungen im In- und Ausland, u.a. ist sie regelmäßig auf dem internationalen Töpfermarkt in Diessen und in der Galerie Handwerk (München) vertreten. Von ihr gibt es in der Sammlung noch zwei bezaubernde Kacheln ( " Suche : Hilpert-Artes " ). Die ausgewogene Verbindung von Modelliertem und Malerei führt zu Arbeiten, die sowohl poetisch als auch präzise formuliert sind, immer wieder ein sinnliches Erlebnis.

Sigrid Hilpert-Artes

Sachsen, Deutschland