Joachim Röderer

Zur Person

Stahlbildhauer (* 1960 in Tuttlingen). Studium in Köln (1981–1989), DAAD-Aufenthalt 1984/85 an der University of Wisconsin. Schafft seit 1990 freischaffend monumentale Skulpturen aus Cortenstahl mit Zeichen- und Symbolformen. Lebt und arbeitet in Magdeburg und Köln.

Sammelobjekte

3 Einträge
Sammelobjekt #07455
Musikinstrumente#07455

Diese von dem professionellen Bildhauer entworfene, aus Fundstücken zusammengeschweißte Schildkröte hängt frei und eignet sich auch wunderbar als wohlklingender Gong, je nach zartem bis kräftigen Anschlag und je nach Anschlagspunkt. Höhe 90 cm, Tiefe 20 cm.

Sachsen-Anhalt, Deutschland

Sammelobjekt #05874
Skulpturen#05874

Dies war die ursprüngliche Auftragsarbeit (anstelle seines großen Objekts), auf meinen Wunsch nachträglich geliefert (er nannte diese Anfertigung seinen "Brotberuf"). Die Schildkröte ist 45 cm lang, aus einer Eisenplatte (0,6 cm) per Laser ausgeschnitten. Sie steht auf einem hohen Stab mit massivem Sockel und läßt sich schwingen, Gesamthöhe 148 cm.

Sachsen-Anhalt, Deutschland

Sammelobjekt #05604
Skulpturen#05604

Auftragsarbeit, vereinbart war eine kleinere Schildkröten-Silhouette aus Eisen, herausgekommen ist eine große Installation aus verrostetem Schrott (Fundstücke), für die ich mich aber spontan begeistern konnte. Eine Schildkröte lebt nach der Anschauung des studierten Bildhauers (einschließlich DAAD-Stipendium in USA) von der Räumlichkeit, einschließlich der Bauchseite. Ein längerer Entwicklungsprozeß hat dazu geführt, daß er neue Wege ging, indem er Eisenbleche durch Schweißnähte, die der Struktur des Schildkrötenpanzers entsprechen, gebogen hat, um so den Hohlkorpus aufzubauen. Die Beine sind aus Badewannenfüßen, der Kopf aus einer alten Ackerforke mit Gegenstück. Größe ca. 120 x 90 cm. Die Entwurfszeichnungen erhielt ich nachträglich. Der persönliche Kontakt zum Künstler (der in Magdeburg lebt) kam über eine Ausstellung bei der Schmuckdesignerin Isabella Muschalik zustande ("Suche : Muschalik"). Die Idee und Ausführung der raumsparenden Aufhängung (Balkon) an zwei Stahlseilen erfolgte durch meinen Bildhauer-Freund Hermann Bigelmayr ("Suche : Bigelmayr"). Durch Anschlagen läßt sich das Objekt als Gong nutzen und ist deshalb zusätzlich in der Kategorie Musikinstrumente zu finden. Im Vergleich siehe seine zweite Arbeit, die dem ursprünglichen Auftrag entspricht ("Suche : Röderer").

Sachsen-Anhalt, Deutschland