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Cornelia von Detten

Zur Person

Malerin (* in Wesel am Niederrhein). Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. H. Sturm (1984–1989). Inspiriert von geometrischen Mustern, seriellen Anordnungen und Strukturen in Natur und Umwelt. Setzt Blüten, Blätter, Stängel, Gräser und technische Sujets seriell zusammen; arbeitet mit Ölmalerei, Tempera, Lacken, Blei- und Kohlestiften sowie Collage und Sprühtechnik.

Sammelobjekte

1 Eintrag
Sammelobjekt #05958
Kultgegenstände#05958

Auftragsarbeit, Straußenei aus Afrika, handbemalt (Acryl, Tempera, Aquarell) mit wilden Frauengestalten und 4 Schildkröten, die Darstellung ist subtil und mehrdeutig, Unikat, Größe 17 cm. Die Künstlerin hat an der Kunstakademie München (Prof. Sturm) studiert . Die klare Ei-Form symbolisiert Unendlichkeit und steht in vielen Kulturen für Leben (auch Fruchtbarkeit und Wiedergeburt). Straußeneier sind zudem Zeugen einer jahrtausende alten Globalisierung im Mittelmeerraum und wurden z.B. in einem der Königsgräber von Ur oder als etruskische Grabbeigabe (hier diente es als Wasserbehälter) gefunden. Staußeneier waren in den Kunstkammern des 16. und 17. Jahrhunderts begehrte Sammelobjekte und wurden oftmals noch dem legendären Vogel Greif zugeschrieben.

Bayern, Deutschland

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