Prof. Marlies Poss

Zur Person

Bildhauerin in München-Obermenzing. Pasinger Kunstpreis 2006, Kunstpreis Bad Wörishofen 2007. Mitglied der Künstlergruppe AproPO. Schuf gemeinsam mit Blanka Wilchfort die Skulptur „Gebeugter leerer Stuhl" für die Pfarrkirche Leiden Christi. Beschäftigt sich in ihren Arbeiten ironisch-humorvoll wie kritisch immer wieder mit dem Thema Tiere.

Sammelobjekte

5 Einträge
Sammelobjekt #07707
Postkarten#07707

An mich gerichtete Karte, DIN A 6, lässig handübermalt.

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #05647
Skulpturen#05647

Titel der Arbeit: "Mutation", verglaster Objektkasten (Höhe 130 cm, Breite 60 cm, Tiefe 25 cm), gebaut für diese Installation mit drei sonnengebleichten Schildkrötenpanzern aus Arizona und einem Plastiktier mit Ziegenhaut, kombiniert mit dem vergrößerten Zeitungstext der SZ vom 23.11.2002 zur Ausstellung "Mensch und Tier. Eine paradoxe Beziehung" (Hygiene-Museum Dresden). Beleuchtet wird ein bestialisches Verhältnis, einen Bezug zu Gottfried Benn eingeschlossen. Gedanken zu diesem Werk sind auch in einem Brief an mich festgehalten. Zu ihren Arbeiten sagt sie außerdem: "Ich greife archetypische Formen auf und versuche über sie Verluste und Verwandlungsprozesse zu zeigen". Dies wird auch in mehreren spannenden Katalogen dokumentiert, zu denen u.a. Elfriede Jelinek (Nobelpreisträgerin) Beiträge geleistet hat.

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #05511
Skulpturen#05511

Auftragsarbeit, das schon beschriebene Objekt aus der Häutung einer Python hat sich durch die sorgfältige Reparatur und zusätzliche Stabilisierung (unter Verwendung der Häutung von kleineren Schlangen) durch Frau Poss optisch verändert.

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #05223
Skulpturen#05223

Dieser transparente Schildkrötenpanzer wurde 2003 aus Seetang geschaffen und ist eine Ergänzung zu dem "Gegenstück" aus der Haut von Schlangen. Die Künstlerin hat an der Hochschule für Gestaltung in Ulm sowie an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert und sich durch internationale Lehraufträge und Ausstellungen ausgezeichnet. Sie arbeitet oft mit außergewöhnlichen Materialien, beispielsweise Naturkautschuk oder Kuhhaut, Größe 55 cm. Einen ihrer Frösche aus Seetang habe ich verschenkt.

Bayern, Deutschland

Sammelobjekt #05124
Skulpturen#05124

Auftragsarbeit, das Kunstwerk ist aus dem Material der Häutung einer Riesenschlange (Python aus dem Tierpark Hellabrunn) entstanden, Symbol für Schöpfungsmythos/Urschildkröte/Erde, rückseitig beleuchtbar, 56 cm groß. Es gibt ein "Gegenstück" aus Seetang, das für Wasser/Meer steht. Das fragile Objekt wurde zwischenzeitlich restauriert. Die vielseitige Bildhauerin mit internationalen Lehraufträgen ist durch Arbeiten auch im öffentlichen Raum und in Kirchen vertreten (s. ihre gute website). Außerdem gibt es mehrere sign. Kataloge.

Bayern, Deutschland