Sammelobjekt #05647

Beschreibung

Titel der Arbeit: "Mutation", verglaster Objektkasten (Höhe 130 cm, Breite 60 cm, Tiefe 25 cm), gebaut für diese Installation mit drei sonnengebleichten Schildkrötenpanzern aus Arizona und einem Plastiktier mit Ziegenhaut, kombiniert mit dem vergrößerten Zeitungstext der SZ vom 23.11.2002 zur Ausstellung "Mensch und Tier. Eine paradoxe Beziehung" (Hygiene-Museum Dresden). Beleuchtet wird ein bestialisches Verhältnis, einen Bezug zu Gottfried Benn eingeschlossen. Gedanken zu diesem Werk sind auch in einem Brief an mich festgehalten. Zu ihren Arbeiten sagt sie außerdem: "Ich greife archetypische Formen auf und versuche über sie Verluste und Verwandlungsprozesse zu zeigen". Dies wird auch in mehreren spannenden Katalogen dokumentiert, zu denen u.a. Elfriede Jelinek (Nobelpreisträgerin) Beiträge geleistet hat.

Details
Kategorie
Skulpturen

Plastische Arbeiten in unterschiedlichsten Materialien — von Bronze, Stein und Keramik bis zu Holz und Kunststoff. Die räumliche Form gibt der Schildkröte eine besondere Präsenz.

Bildhauerin in München-Obermenzing. Pasinger Kunstpreis 2006, Kunstpreis Bad Wörishofen 2007. Mitglied der Künstlergruppe AproPO. Schuf gemeinsam mit Blanka Wilchfort die Skulptur „Gebeugter leerer Stuhl" für die Pfarrki…

Sammelbegriff für Werkstoffe direkt aus der Natur — Muscheln, Federn, Knochen, Zähne, Hörner, Schwemmholz und Pflanzenfasern.

Erstellt
21.3.2021
Aktualisiert
26.8.2024
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