Sammelobjekt #05769

Beschreibung

Eigene Töpferarbeit, glasiert, als Panzer dient die Hälfte einer ideal strukturierten Thika-Nuss (Palmenfrucht) aus Kenia, Größe 15 cm.

Details
Kategorie
Skulpturen

Plastische Arbeiten in unterschiedlichsten Materialien — von Bronze, Stein und Keramik bis zu Holz und Kunststoff. Die räumliche Form gibt der Schildkröte eine besondere Präsenz.

Künstler
Klaus Lurati

Sammler und Eigentümer der Sammlung Lurati ( 1945 in Bamberg). Nach der Mittleren Reife in Würzburg Ausbildung zum Bankkaufmann und Fernstudium zum Diplom-Betriebswirt (FH). Seit 1971 in München tätig, zunächst als Refer…

Aus Ton geformt, glasiert und gebrannt — der Klassiker für Figuren, Gefäße und Schalen. Umfasst grobschamottiertes Steinzeug, feine Fayencen und Porzellan.

Erstellt
16.7.2021
Aktualisiert
14.11.2022
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Auftragsarbeit, geschaffen aus Packpapier, Karton, Geschenkpapier (und Heißkleber), sign., Format 38 x 29,5 x 20 cm. Der Titel bezieht sich auf die altindische Überlieferung zur Entstehung der Welt: auf dem Panzer einer Schildkröte stehen vier Elefanten und tragen die Erde in Form einer flachen Scheibe, hier dargestellt als Collage aus handbemalten Papierstücken (aus einem alten Atlas, Teile davon wurden wiederum abgeschabt). Im Boden ihre interpretierende Inschrift: "Die Weltenelefanten sind müde ... Oder: Warum die Weltlage in Schieflage geraten ist". Die freiberufliche Künstlerin hat mit ihren Arbeiten meine Aufmerksamkeit bei einer Ausstellung in München (2025) sofort geweckt. "Sie hat schon immer gemalt, gezeichnet und modelliert" und u.a. ein Bauingenieurstudium (Dipl.Ing.), ein Studium der Europäischen Ethnologie, Interkulturellen Kommunikation, Arbeits- und Organisationspsychologie (M.A.), eine Ausbildung zur Kunsttherapeutin sowie eine 2-jährige Bildhauerausbildung absolviert. Außerdem ist sie Gründungsmitglied der Bildhauer-Gruppe "Kunstverhau". Unter Instagram: "himmelbuntundkunterblau" ist auch meine Arbeit zu finden. Ergänzende Informationen zum Motiv: Die Geschichte der Weltentwicklung wird nach der indischen Mythologie (ca. 5. Jhd. vor Chr.) dargestellt durch Gott Vishnu, in Gestalt (Inkarnation) einer großen Schildkröte. Auf seinem Schild stehen 4 Elefanten, die die Erde tragen. In einer alten Zeichnung ist das Motiv zusätzlich von einer riesigen Schlange umgeben. Hochinteressant sind die von Alexander Lauterwasser zusammengetragenen Texte in seinem Werk "Das Geheimnis der Schildkröte" (Seite 92 - 99). Über Jahrhunderte gibt es ähnliche und wechselnde Überlieferungen. Auch die alten Chinesen kennen eine Weltenschildkröte, genannt Ao, die auf ihrem Rücken das Festland trägt. Populär ist heutzutage der englische Schriftsteller Terry Pratchett durch 41 Scheibenwelt-Romane, mit dem Ausgangspunkt einer Schildkröte namens "Great A´Tuin" und spannenden 

I l l u s t r a t i  o n e n ("Suche : Kidby und Higgins").

Auftragsarbeit, geschaffen aus Packpapier, Karton, Geschenkpapier (und Heißkleber), sign., Format 38 x 29,5 x 20 cm. Der Titel bezieht sich auf die altindische Überlieferung zur Entstehung der Welt: auf dem Panzer einer Schildkröte stehen vier Elefanten und tragen die Erde in Form einer flachen Scheibe, hier dargestellt als Collage aus handbemalten Papierstücken (aus einem alten Atlas, Teile davon wurden wiederum abgeschabt). Im Boden ihre interpretierende Inschrift: "Die Weltenelefanten sind müde ... Oder: Warum die Weltlage in Schieflage geraten ist". Die freiberufliche Künstlerin hat mit ihren Arbeiten meine Aufmerksamkeit bei einer Ausstellung in München (2025) sofort geweckt. "Sie hat schon immer gemalt, gezeichnet und modelliert" und u.a. ein Bauingenieurstudium (Dipl.Ing.), ein Studium der Europäischen Ethnologie, Interkulturellen Kommunikation, Arbeits- und Organisationspsychologie (M.A.), eine Ausbildung zur Kunsttherapeutin sowie eine 2-jährige Bildhauerausbildung absolviert. Außerdem ist sie Gründungsmitglied der Bildhauer-Gruppe "Kunstverhau". Unter Instagram: "himmelbuntundkunterblau" ist auch meine Arbeit zu finden. Ergänzende Informationen zum Motiv: Die Geschichte der Weltentwicklung wird nach der indischen Mythologie (ca. 5. Jhd. vor Chr.) dargestellt durch Gott Vishnu, in Gestalt (Inkarnation) einer großen Schildkröte. Auf seinem Schild stehen 4 Elefanten, die die Erde tragen. In einer alten Zeichnung ist das Motiv zusätzlich von einer riesigen Schlange umgeben. Hochinteressant sind die von Alexander Lauterwasser zusammengetragenen Texte in seinem Werk "Das Geheimnis der Schildkröte" (Seite 92 - 99). Über Jahrhunderte gibt es ähnliche und wechselnde Überlieferungen. Auch die alten Chinesen kennen eine Weltenschildkröte, genannt Ao, die auf ihrem Rücken das Festland trägt. Populär ist heutzutage der englische Schriftsteller Terry Pratchett durch 41 Scheibenwelt-Romane, mit dem Ausgangspunkt einer Schildkröte namens "Great A´Tuin" und spannenden  I l l u s t r a t i  o n e n ("Suche : Kidby und Higgins").